Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Herbstfreizeit 2017 in Marktschellenberg

 

Am Freitag den 13 Oktober ging es los:

 

Wir trafen uns um 7 Uhr, fast vor dem Aufstehen aber trotzdem gut gelaunt, in unserer THW-Unterkunft.

Mit unseren 3 MTW´s ging es los auf die Piste – tolles Wetter inklusive.

Nach gut 7 Stunden Fahrt, unterbrochen von einigen Pausen, kamen wir in „unserem“ Haus in Marktschellenberg, auf „der Götschen“ an.

Nachdem alle Zimmer und Wohngemeinschaften verteilt waren, kochten die Jugendbetreuer erst mal was Warmes zu Essen – Spaghetti mit Bolognese-Sauce war genau das Richtige, um den Hunger nach einer langen und aufregenden Fahrt zu stillen.

Müde und zufrieden ging es früh ins Bett, um für die Aktionen am 2. Tag ausgeschlafen zu sein.

 

2 er Tag – Samstag, 14. Oktober:

 

Nach leckerem Frühstück mit Brötchen, Honig, Wurst und allem was dazugehört planten wir unseren 2. Tag.

Zum ersten Erkunden der Berge bot sich bei richtig strahlendem Sonnenschein sofort die Roßfeld Panoramastraße an. Der Weg führt auf eine Höhe von etwa 1.600 Metern und bietet fast überall eine super tolle Aussicht auf die Alpen, Täler und Schluchten.

Nach diesem Eindruck mussten wir einfach auf einen ersten Berg, ganz nach oben zum Gipfelkreuz - der Predigtstuhl, Hausberg von Bad Reichenhall.

Mit der Seilbahn ging es auf eine Höhe von über 1.600 Metern.

Interessant ist, dass die Predigtstuhlbahn 1928 gebaut wurde und noch heute fast im Originalzustand in Betrieb ist – sogar das dicke Stahlseil ist original aus 1928 und hält noch mindestens weitere 40 Jahre – die Seilbahn ist somit die älteste Kabinenseilbahn der Welt.

Was bietet sich da eher an, als am Abend eine Theorieeinheit über Drahtseile und Leinen einzuschieben?! Mit unserem mitgebrachten Beamer und der vorhandenen Leinwand, in perfekter Umgebung, fällt auch ein bisschen Lernen ziemlich leicht.

 

3 er Tag – Sonntag, 15. Oktober:

 

Kaprun – Viel Technik und Knowhow in einer super Kulisse.

Die Stauseen im Hochgebirge der Hohen Tauern, mit verschiedenen Staustufen – beeindruckend, dass Österreich 70 % des kompletten Strombedarfs mit Wasserkraft deckt.

Schon die Fahrt war ein Erlebnis der besonderen Art. Mit dem berühmten Schrägaufzug ging es zur Buslinie in die Hochalpen, welche uns zum Ziel, der höchsten Staustufe auf über 2.040 Meter brachte.

Der Mooserboden-Stausee, mit einem Fassungsvermögen von 160 Millionen m³ – das sind 160 Milliarden Liter oder etwa 1,06 Milliarden Badewannen voll – das heißt jeder einzelne Bewohner in Deutschland (ca. 80 Millionen) kann mindestens 13-mal baden gehen.

Eine gigantische Staumauer von einem halben Kilometer Länge und einer Höhe von 107 Metern – Klasse zum Wandern und Spaß haben, hält diese gigantische Wassermasse in Schach.

 

4 er Tag – Montag, 16. Oktober:

 

Sport, Wandern und Spaß in Berchtesgaden!

Auf zur Kneifelspitze! So heißt der kleine Hausberg von Berchtesgaden, mit einer Höhe von 1180 Metern.

Von der berühmten Wallfahrtskirche Maria Gern starteten wir. Es galt einen Höhenunterschied von 425 Metern zu überwinden und das Ganze auf einer Länge von fast 3 km!

Ziel war die Paulushütte, eine Berggaststätte auf dem Gipfel. Von hier hat man einen genialen Ausblick auf Berge, wie z.B. den Watzmann und Grünstein und kann ins Tal nach Berchtesgaden und den Königssee schauen. Da war die Anstrengung schnell vergessen und nach einer Stärkung auf der Hütte machten wir uns auf den Rückweg.

Am Abend entspannten wir uns mit Spielen wie Kartenspielen, Schachspiel und vielen interessanten Dingen aus unserer großen Spielekiste.

 

5 er Tag – Dienstag, 17. Oktober:

 

Obersalzberg und Kehlsteinhaus – Geschichte hautnah.

Geschichte erleben und davon lernen - das war das Motto der Ausstellung zum Obersalzberg.

Nach diesem schulischen Abstecher ging es natürlich hoch hinaus auf den Kehlstein. Mit Bussen fuhren wir hoch hinauf, bis zum historischen fast 80 Jahre alten „goldenen“ Fahrstuhl.

Rasant, mit einer Geschwindigkeit von 3 Metern pro Sekunde, ging es bis zur Berggaststätte auf der Bergspitze. Hier gab es ziemlich viel zu entdecken, wie z.B. viele Wanderwege über Felsen, das Gipfelkreuz mit Musikern und Höhlen zum Klettern.

Natürlich hat man auf der Höhe von ca. 1840 Metern und strahlendem Sonnenschein einen überwältigenden Ausblick, bis weit über das Salzburger Land.

Zum Tagesabschluss von diesem interessanten Tag war Film-Time angesagt.

 

6 er Tag – Mittwoch, 18. Oktober:

 

Eisspaß und Natur erleben.

 

Rein in die Kälte, einen kleinen winterlichen Vorgeschmack bekamen wir beim Schlittschuhlaufen in der Berchtesgadener Eissporthalle – richtig Gas geben auf dem Eis oder erstmal ganz vorsichtig rantasten, an die rutschige Fläche.

Auf jeden Fall viel Spaß.

Zum Abschluss des Tages haben wir noch das „Haus der Berge“ besucht.

Hier konnten wir Natur interaktiv erleben – wie entstehen Höhlen im Berg, wie lebt ein Murmeltier u.v.m.

 

7 er Tag – Donnerstag, 19. Oktober:

 

Unser letzter Tag in den Bergen war wie dafür gemacht, im warmen Wasser und der Sauna mit Blick auf den gleichnamigen Berg, in der Watzmann-Therme, zu entspannen.

Wieder in unserem Haus angekommen, fingen wir schonmal an zu packen, damit wir am nächsten Morgen entspannt die Heimreise antreten konnten.

In der Zwischenzeit backten die Betreuer ganze Pizzaberge

(Bericht folgt)