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Jahresabschlussübung 2015

 

Der 05.12.2015 13:30 Uhr: Mit Freude aber auch mit leichtem Betrübnis, da es die letzte Übung für dieses Jahr sein würde, schauten die rund 22 Jugendlichen auf die diesjährige Jahresabschlussübung. Nach einer kurzen Info und der Einteilung in zwei Gruppen im Homberger OV, ging es dann mit insgesamt zwei MTW’s, sowie Gkw 1, Gkw 2 und dem Kipper-LKW, wo jeweils noch der große Lichtmast und der Stromerzeuger angehangen waren, zum Einsatzort. Dieser war in diesem Jahr das Übungsgelände Röhrshein bei Schwalmstadt, ein ehemaliges militärisches Munitionsdepot. Dort angekommen fuhren wir nicht direkt in dieses hinein, sondern parkten zunächst einmal auf einem Waldparkplatz. Hier warteten die Jugendlichen dann gespannt auf ihre Alarmierung. Bei unserer Abschlussübung sollte die gesamte Einsatzstruktur eines normalen Einsatzes übernommen werden.

Alles also praktisch wie bei den Erwachsenen Helfern im THW. Als die Alarmierung erfolgte, bedeutete das vorerst für den MTW-TZ, der mit insgesamt drei Leuten besetzt war („Zugführer“, zwei Helfer und der Kraftfahrer), das Ausrücken zur Einsatzstelle, natürlich richtig authentisch mit Sondersignal, also Blaulicht und Martinshorn.

Vor Ort angekommen, bekamen die drei Jugendlichen den Einsatzauftrag und eine kleine Info, von Seiten der Betreuer. Nach einer kurzen Besprechung untereinander, wurden die anderen Jugendlichen mit GKW 1 und GKW 2 ebenfalls alarmiert. Mit Blaulicht und Martinshorn ging es auch für sie zum Einsatzort. Dort wurden die Einsatzaufträge von den Jugendlichen aus dem Zugtrupp an die „Gruppen- und Truppführer“ der 1. und 2. Bergungsgruppe weitergegeben. Sofort lief alles auf Hochtouren. Die Aufgaben wurden von „Gruppen- und Truppführer“ an die Helfer verteilt, sodass bald alle am Arbeiten waren.

Die „1. Bergungsgruppe“ war damit beschäftigt eine Seilbahn über einen fiktiven Fluss zu bauen. Die „2. Bergungsgruppe“ hingegen musste in ein Haus vordringen, welches völlig vernebelt war. Ein Gefahrengutfass und zwei verletzte Personen galt es zu retten.

Auch der Zugtrupp war gut beschäftigt. Hier gingen alle Lagemeldungen der beiden Gruppen ein, die in einem Einsatztagebuch am Laptop festgehalten wurden. Desweitern hielt die Mannschaft des MTW-TZ die Übungsleitstelle Hohenburg auf dem Laufenden und forderte gegebenenfalls weitere Hilfsmittel, wie zum Beispiel einen „Rettungswagen“ an.

Um ca. 16:00 Uhr waren die Einsatzaufträge beider Gruppen erfüllt und es ging zur Essenspause. Nudeln mit Hackfleischsoße war genau das Richtige für die hungrigen Jugendlichen. Nach einer halben Stunde war es Zeit für die nächste Runde. Mit neuen Einsatzbefehlen und getauschten Gruppen galt es nun für die „1. Bergungsgruppe“, in ein durch Gas explodiertes Haus vorzudringen; im Inneren war dieses vernebelt, sodass es nur mit „Übungsatemschutzgeräten“ betreten werden konnte.

Durch eine Trümmerstrecke erreichten die Junghelfer ein Gefahrgutfass und eine verletzte Person (Dummy), die zu retten war. Die 2. Bergungsgruppe hingegen waren damit beschäftig einen Trümmerhaufen auszuleuchten, nach Verletzten zu suchen und diese zu retten. Dies wurde mit Hilfe von Hebekissen und der Seilwinde am GKW 1 bewerkstelligt. Nachdem auch diese Einsatzbefehle korrekt ausgeführt worden waren, ging es an das gemeinsame Aufräumen, sodass wir so gegen 20:00 Uhr an unserem OV ankamen. Auch hier noch alle Gegenstände gereinigt und verstaut, alle Autos und LKW eingeparkt, um die glücklichen Jugendlichen nach Hause zu „entlassen“.

Die Junghelfer der THW-Jugend bedanken sich ganz herzlich bei den Jugendbetreuern für die super Organisation und eine gute letzte Übung für das Jahr 2015.

DANKE

 -Julian Bolz (JH)

Ein Zusammenschnitt von unserer Übung: