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Der etwas andere Jugenddienst an der Weser

Einen Jugenddienst mit Ausbildung und Freizeit der etwas anderen Art starteten wir am Montag, den 17. Juli 2017.

Vor uns lag eine spannende Woche am Wasserübungsplatz Barme der THW Bundesschule Hoya.

Mit zwei MTW´s (I: Mannschaftstransportwagen) und einem GkW (I: Gerätekraftwagen) ging es bei tollem Wetter und schon vor dem Aufstehen um 7.45 h an unserem Homberger Ortsverband los.

Nach der Fahrt von 4,5 Stunden kamen wir endlich in Hoya an der Bundesschule an und stärkten uns erstmal bei echt leckerem Mittagessen in der „Kantine“. Natürlich gleich erstmal den Essensplan für die ganze Woche inspiziert und gestaunt, was es alles gibt…für jeden ist da etwas dabei und vieles sogar aus ökologischem Anbau, wie die Infotafeln verraten haben.

Nachdem unser Jugendbetreuer die Formalitäten wie Anmeldung, Feuerschein für das Lagerfeuer und viele andere Dinge geklärt hatte, ging es raus auf den ca. 6 km entfernten Wasserübungsplatz direkt an der Weser.

Eine super Location, sogar mit eigenem kleinen Hafen für die Bootsausbildung. Nachdem uns Thomas, der Mitarbeiter der Bundesschule eingewiesen hatte, ging es ans aufbauen unserer Zelte. Es musste ein großes Zelt und drei Jugend-Tippi-Zelte aufgebaut werden um alle gut unterzubringen. Bei Spiel, Spaß, Lagerfeuer und Grillwurst zum Abendessen sollte das für den ersten Tag genug sein.

 

Am nächsten Morgen, nach gemeinsamen Frühstück ging es los: Ausbildung Stegebau. Es wurde geknotet, abgespannt und geschleppt was das Zeug hält. Mit richtig tollem Material, was uns zur Verfügung gestellt wurde, bauten wir einen 23 Meter langen Schwimmsteg auf das „Hafenbecken“.

Am dritten Tag ging es dann für unseren Steg an den Rückbau. Nach dem Mittagessen in der BuS (I: Bundesschule) und einem für unser Geburtstagskind von der Küche gebautem Geburtstagstablett mit Kerzen, Pudding und Kuchen ging es nach Bremen. Nach einer kleinen und wie immer sehr beliebten Shoppingtour ging es durch die Stadt an die Technische Hochschule und dass dort untergebrachte Planetarium. Hier wurden uns Sternenbilder gezeigt und erklärt wie alles so zusammenhängt. Wir durften sogar einen echten Eisenmeteoriten anfassen, der vor einigen Jahren auf die Erde geflogen kam. Anschließend schauten wir uns durch das riesige Teleskop unsere brodelnde Sonnenscheibe an.

Nach unserer „Reise“ in den Weltraum und zu den Sternen nutzten wir noch die Einladung des THW-Ortsverbandes Bremen-Nord und statteten diesem einen Besuch ab.

Am Donnerstag, unserem vorletzten Tag, besichtigten wir die historische Ausstellung von Wasserfahrzeugen und allem was so dazugehört, wie z.B. die Vorstellung und Erklärung von Rettungswesten, wie stellt man ein Tau her und wie haben sich die Wasserfahrzeuge des THW so im Laufe von vielen Jahren entwickelt. Toll erklärt vom Leiter der Ausstellung.

Nach dem wie immer leckeren Mittagessen nutzten wir die Möglichkeit einer Führung über die BuS. Wir staunten nicht schlecht, was die Schule alles so leistet und was es für riesige Möglichkeiten gibt. Wir bekamen viel interessantes, auch aus den persönlichen Erfahrungen unseres BuS-Guides erzählt und toll rübergebracht.

Nach so vielen Eindrücken und einer aufregenden Woche darf natürlich die Entspannung mit Spiel und Spaß im Schwimmbad nicht fehlen – also auf ins nahe Verden.

Am letzten Tag, nach dem Frühstück ging es los – Abbau.

Zelte, Gepäck und alles Mitgebrachte verstauen. Nach einem für diese Woche letzten Mittagessen in der Kantine, ging es ab nach Hause. Nach guten 4 Stunden Fahrt kamen wir um 18.00 Uhr etwas Müde aber voll zufrieden zu Hause an.

 

Die THW-Jugendgruppe Homberg (Efze) bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeitern der Bundesschule Hoya für die super Gastfreundschaft, die vielen tollen Tipps und die erstklassige sehr nette Betreuung.

Ein weiterer Dank an den THW-Ortsverband Bremen-Nord für die Einladung und Gastfreundschaft.

Bildergalerie

 

Text: Thorsten Mattern (JUB)
Fotos: Lukas Hannig (HA), 
Thorsten Mattern (JUB), THW-Jugend Homberg (Efze) e.V.